Gerätetraining vs. eigenes Körpergewicht. Darum bringen dich standardisierte Trainingskonzepte nur kurzfristig weiter.

Timo Ülsmann // 02/26/2020 // 0 Comments

Es gibt Trainingskonzepte die 2x 30 Minuten gerätegestütztes Training in der Woche als das Optimum für Menschen jeden Alters und Trainingsstand verkaufen.

Ihr Argument: Das Training an Geräten an denen die Bewegung vorgeben ist, ist sicher.

Das ist sicherlich richtig. Wenn die Bewegungen durch das Gerät eingeschränkt werden, sind weniger fehlbelastende Ausweichbewegungen möglich.

Mein Gegenargument: Die Bewegungen an geführten Kraftgeräten sind oft nicht funktionell. Wenn du dir die Bewegungsabläufe der Übungen anschaust und mit denen im Alltag vergleichst, wirst du feststellen, dass diese wenig gemeinsam haben.

Kraft ist nicht alles!

In der Werbung heißt es, dass mit dem Trainingskonzept die Kraft signifikant gesteigert wird. Auch das ist nicht zu bestreiten. Doch Kraft ist nicht alles! Das System des Körpers ist deutlich komplexer. Um Beschwerden durch muskuläre Defizite zu lindern müssen auch das zentrale und periphere Nervensystem geschult werden. Das ist in diesen geführten Bewegungen nur sehr eingeschränkt möglich.

Erstelle dir in 30 Minuten ein effektives Trainingsprogramm für zu Hause ohne Geräte.

Willst du mehr als Planks und Situps? Deshalb musst du nicht auf die Vorteile des Krafttrainings zu Hause verzichten. Mit deinem eigenen Körpergewicht ist mehr möglich. Gib deinem Krafttraining jetzt den Kickstart und baue Muskeln ohne Geräte auf. Alle nötigen Tools bekommst du im Mini-Online-Kurs „Krafttraining ohne Geräte“.

Nutze alle Möglichkeiten der Belastungssteigerung!

Der zweite Kritikpunkt an diesem Konzept: Wer 2x 30 Minuten in der Woche trainiert, tut schon viel Gutes für seinen Körper. Doch die Behauptung, dass diese Methode für jeden geeignet ist, entspricht nicht dem Trainingsprinzip der progressiven Belastungssteigerung. Die Erhöhung der Intensität durch Einstellen des Trainingsgewichts als einzige Möglichkeit der Belastungssteigerung reicht nicht aus. Auch die für den Erfolg wichtige Trainingsvariabilität mit einem regelmäßigen Wechsel der Übungen ist durch das ausschließliche Training an festen Geräten eingeschränkt.

Diese Art von Training kann bei Anfängern zwar zu Erfolgen führen. Aus den genannten Gründen stoßen aber auch sie relativ schnell an die Grenzen des Konzepts.

Wichtig für deinen Trainingserfolg: Funktionalität, Progressivität und Variation

Zusammenfassend noch 2 Tipps:

  1. 1
    Trainiere funktionell! Auch das Training mit dem eigenen Körpergewicht ist sicher, erzielt positive Ergebnisse für den gesamten Bewegungsapparat und macht Spaß.
  2. 2
    Trainiere progressiv! Für den Erfolg des Trainings sind Belastungssteigerungen und –variationen unerlässlich.

Hat dir der Artikel gefallen?

Hier findest du mehr zum Thema:

Success message!
Warning message!
Error message!